22.November 2010
Vorhaben Pilzflora Jena (Kurzprotokoll Tanja)
Andreas hat sich mit Gerald besprochen und das Vorhaben wird nun konkret.
Von Jena gibt es rund 10000 Datensätze in Geralds Datenbank, wobei das Gebiet Jena dort vermutlich wesentlich weiter gefaßt ist, als "unseres"; außerdem gibt es laut Angela vermutlich viele Doppeleinträge. Nichtsdestotrotz ist der Bearbeitungsstand der vorliegt schon recht gut. Außer Batsch (18. JH) und Benedix (50ger Jahre) gab es bis in die 70ger Jahre kaum Funddaten von Jena.

Ergebnisse Besprechung mit Gerald (Andreas)
Der Bearbeitungsstand der Bereiche innerhalb des Stadtgebietes ist sehr unterschiedlich; so sind z.B. der Forst, die Wöllmisse und das Rautal sehr gut kartiert, während vor allem an den Nordhängen und Kiefergebieten viele Ecken unterkartiert sind. Besonders berücksichtigen sollten wir:

Außerdem fehlt vor allem Bildmaterial. Wir sollten also möglichst viele gute Bilder von unseren Funden knipsen .... oder malen ;-).

Kaum bearbeitete Pilzgruppen für die sich auch innerhalb unserer Gruppe keine besonderen Kenner finden (z.B. Hyphomyceten) sollten von vorneherein in einer Flora ausgeschlossen werden.
Die Kartierung sollte auf Viertelquadranten basieren.
Das Buntsandstein Eckchen südlich der Autobahn bei Maua sollte nicht erfasst werden. Das Gebiet sollte auch bei Leutra an der Autobahn enden.

Batsch - Elenchus fungorum
Das Wirken von Batsch in Jena sollte in einer Flora nicht ignoriert werden und einen besonderen Stellenwert bekommen. Batsch hat viele Arten beschrieben und als Typus gibt es nur seine Tafeln, die viel Interpretationsspielraum zulassen. Wir können im Zuge der Jenaer Flora Epitypen für die Batschen Arten an den Standorten der Typen der Tafeln sammeln und machen so einen Brückenschlag von den Anfängen der Mykologie in Jena bis zu uns heute.
Batsch - Elenchius fungorum

Ein kurzer Abriss der Geschichte der Ökologie in Jena sollte auch einen Platz in der Flora bekommen. Hierzu gibt es sicher gute Vorarbeiten, auch von den Botanikern - Heinrich, Marstaller, Dörfelt z.B.
Datensammlung
Wir sollten möglichst bald eine einheitliche Lösung zum Datensammeln finden und nach einigem Abwägen scheint eine einfache Excell-Tabelle, die wir einheitlich verwenden vorerst das sinnvollste. Diese ist gegebenenfalls in Mykis importierbar und die Datenbank von Gerald ist in Excell exportierbar - wie genau das dann aussehen wird, war nicht ganz klar.
Wir fangen deshalb an in einer Excell-Tabelle eigene Funde zu dokumentieren, diese beinhaltet die Spalten:
unbedingt nötig,

Fundort genau - frei, hier kann man die voher genannte standatisierte Fundortbezeichnung spezifizieren

Es sollte auch eine klare Zeitvorgabe geben. Beim Diskutieren haben wir uns jetzt das Ziel "3 Jahre" gesetzt. Das heißt, daß wir Weihnachten 2013 (vielleicht auch 2014) ein wunderbares Weihnachtsgeschenk machen können ;-) und wir haben dann Luft um die Cortinarientagung 2015 zu planen :-D.

Teilnehmer:
Erika Ruske
Dieter Weiss
Angela Nüske
Tanja Böhning
Andreas Gminder


19. April 2010
Vorhaben Pilzflora von Jena (Kurzprotokoll von Andreas)

Umfang
Allgemeiner Konsens war, dass alle Gruppen der Pilze bearbeitet/gelistet werden sollen, auch wenn es sich um wenig bekannte und somit schlecht bearbeitete Gruppen handelt.

Gebiet
Es wurde diskutiert, in wie das Bearbeitungsgebiet umgrenzt werden soll. Eine Möglichkeit wäre z.B., sich direkt an die Stadtgrenze Jenas zu halten. Eine andere wäre, alle MTB-Quadranten mit Beteiligung von Jenaer Gemarkung zu bearbeiten. Letztlich wurde als am geeignetsten angesehen, wenn über die Stadtgrenze hinaus die zusammenhängenden Waldgebiete mitbearbeitet werden würden (also z.B. Wöllmisse bis Schöngleina). Gegen die kompletten MTB-Quadranten spricht die geologische Situation, dass dann auch Gebiete südlich der Autobahn auf Buntsandstein mitberücksichtigt werden müssten, die aber nicht typisch für die Jenaer Pilzflora wären.

Datenzeitraum
Es sollen sowohl aktuelle Daten, als auch historische Quellen berücksichtigt werden. Falls eine Kartendarstellung zum Tragen kommt, wäre eine grafische Unterscheidung zwischen Alt- und Neudaten sinnvoll. Inwieweit das Herbar Haussknecht ausgewertet werden kann, muss diskutiert werden. Problem der Verlässlichkeit von alten Daten.

Darstellung der Daten
Hier wurde noch wenig konkretes andiskutiert. Allgemein findet Zustimmung, dass die Darstellung etwas aussagekräftiger sein soll als in der Greizer Flora, besonders auch in Hinblick auf die Ökologie. Als Beispiele könnten dienen:
Ulmer Pilzflora (ENDERLE) Niedersächsische Pilzflora (WÖLDECKE) Sachsen-Anhaltinische Pilzflora (TÄGLICH) Bayerische Checkliste (BRESINSKY et al.) Bis zum nächsten Mal wird Andreas Kopien von Beispielseiten zur Ansicht bereithalten.

Klare Zustimmung fand natürlich auch, dass Gerald unbedingt in die Überlegungen von Beginn an eingebunden sein muss.

Teilnehmer:
Erika Ruske
Dieter Weiss
Ronald Süß
Tanja Böhning
Andreas Gminder
Angela Nüske
Jochen Wiesner